OHHHH, ZWISCHEN LEID UND MITLEID

Kennt Ihr auch Menschen die ständig über ihre Krankheiten reden, für die immer alles schwierig und kompliziert ist? Es gibt sie überall und sie rauben mir den Nerv. Ja, ich weiß, die möchten Anerkennung, aber ich kann das nicht mehr!

Ich treffe sie überall, im Kindergarten, vor mir an der Supermarktkasse, beim Sport oder auch im direkten Umfeld…die Nörgler, Kritiker und Bedenkenträger. „Warum gehst Du denn in Deiner Freizeit zu `ner Fortbildung?“, „Ach, lass das doch lieber, das ist doch verschenkte Zeit“… ich möchte das nicht mehr!

Jim Rohn hat mal gesagt: „Man ist die Summe der fünf Menschen, die einen umgeben.“ Die Menschen mit denen wir Zeit verbringen, beeinflussen was wir sind, wie wir denken, wie wir und unsere Kinder fühlen. Wir werden zu Meckerer, weil wir das Verhalten der Menschen mit denen wir Zeit verbringen nachahmen.

Wenn Sie sich nun selber verändern möchte, wird das direkte Umfeld dies nur selten begrüßen. Nicht weil sie missgünstig sind, sondern weil sie einen so mögen, wie man ist und keine Änderung möchten. Denn Veränderung ist unbequem und anstrengend. Nun raten viele Coaches und Berater dazu, in so einer Situation das komplette Umfeld auszutauschen.

Mhhh, ist das wirklich so ratsam?

Einfach ist es in keinem Fall. Häufig sind es ja nicht nur langjährige Freundschaften, sondern auch Familienmitglieder die man verletzt zurücklässt. Und was dann? Sucht man sich „einfach“ neue Freunde?! Besonders die Spezies erfolgreicher, zuverlässiger Freund mit Lebensfreude, ist ja quasi überall anzutreffen. Spaß beiseite. Sich an erfolgreichen Menschen zu orientieren, macht für das eigene Vorankommen natürlich Sinn. Ich denke nur, dass man sich lange und gründlich überlegen sollte, welche Menschen einen nur runterziehen und wer vielleicht nur mal eine schlechte Phase hat. Denn zusammen nörgeln und meckern hat ja nicht nur negative Eigenschaften. Manchmal lässt es Menschen auch näher zusammen rücken und neue Gedanken entstehen.

Meiner Meinung nach ist immer „Disneyland“ halt auch irgendwann langweilig.

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